Ihre Mutter-/Vater-Kind-Kur bei uns

Hier bieten wir Ihnen eine aktuelle Auswahl interessanter Informationen rund um Ihre Kur bei uns.

Neben den derzeitigen Kurterminen informieren wir Sie über Schwerpunkt-Maßnahmen und berichten ganz praxisnah aus dem Alltag unserer Kliniken.

Wissenswert sind auch unsere FAQ, welche die wichtigsten Informationen für Sie bereithalten:

Fragen und Antworten

Rahmenbedingungen

Was verbirgt sich eigentlich hinter einer „Mutter-/Vater-Kind-Kur“?

 

Eine Mutter-oder Vater-Kind-Kur bietet Ihnen Entlastung vom häuslichen Alltag und Stärkung ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit. Dabei steht immer die Mutter oder der Vater im Vordergrund.

 

Die individuellen Therapiekonzepte berücksichtigen zusätzlich Ihr Verhältnis zu Ihrem Kind. Ihre Kinder (bis 14 Jahre) können Sie begleiten und werden bei eigener Indikation mitbehandelt. Für behinderte Kinder gelten keine Altersgrenzen.

 

Zum Kurbeginn wird gemeinsam mit jede/r Mutter/Vater ein individueller Therapieplan erstellt, der verschiedene Elemente und Maßnahmen enthält:

 

1.medizinische Behandlungen
2. physiotherapeutische Elemente, wie Krankengymnastik, sportliche Angebote, Massagen.
3. psychosoziale Maßnahmen, wie Einzel- und Gruppengespräche, Entspannungsangebot
4. Mutter-Kind-Interaktion, wie gemeinsame Bewegungsangebote, Spielen oder Basteln, Ausflüge

 

Wann habe ich Anspruch auf eine Mutter-/Vater-Kind-Kur?

Alle Frauen und Männer, die Kinder erziehen bzw. erzogen haben, können mit ihren Kindern laut §§ 24 und 41 SGB V eine Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch nehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arzt die Notwendigkeit der Kurmaßnahme attestiert.

Anerkannte elterntypische, krankheitsverursachende Faktoren sind u. a, ständiger Zeitdruck, Unruhe, Schlafstörungen und Mehrfachbelastungen durch Beruf und Familie. Eltern leiden häufig z. B. unter Allergien, Rückenproblemen oder Migräne. Eine Kur verspricht nachthaltigen Erfolg.

Der Weg zur Kur – wie beantrage ich meine Mutter-/Vater-Kind-Kur?

Im Rahmen eines Gespräches mit Ihrer Kurberaterin oder Ihrem Kurberater erhalten Sie die notwendigen Formulare und natürlich sachkundige Unterstützung beim Ausfüllen. Ihr Arzt bescheinigt die medizinische Notwendigkeit und stellt ein Attest für Sie und der Kinderarzt eines für Ihr Kind/Ihre Kinder aus.

Im weiteren Verlauf unterstützen wir Sie bei der Antragsabwicklung mit Ihrer Krankenkasse, suchen mit Ihnen gemeinsam die geeignete Kurklinik aus und helfen bei der Kurvorbereitung. Sollte aufgrund einer Kurablehnung ein Widerspruch notwendig werden, so stehen wir Ihnen kompetent zur Seite.

Wer ist mein Ansprechpartner für ein Beratungsgespräch?

Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit unseren Beratungsstellen auf. Die Kontaktinformationen unserer geschulten Kurberater finden Sie unter dem Menüpunkt „Kurberatung“.

Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kurkliniken mit Rat und Tat zur Seite - zum Beispiel bei tiefergehendem Informationsbedarf zu Indikationen oder zu medizinisch-therapeutischen Sachverhalten.

Gerne können Sie uns auch per E-Mail, Telefon oder Fax erreichen – ganz unabhängig von Ihrem eigentlichen Wohnort. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

Was kostet die Beratung?

Wir beraten Sie kompetent und individuell – unsere Leistung ist für Sie kostenlos.

Welche Kosten entstehen für eine Mutter-/Vater-Kind-Kur?

Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für Ihre Kur (Unterbringung, Verpflegung und Behandlungen). Im Auftrag der Krankenkasse erhebt die Klinik die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung in Höhe von 10 € pro Tag (d. h. 220,- € für drei Wochen bzw. 22 Kalendertage) direkt vor Ort im Rahmen der Anreise.

Bei Befreiung von der Zuzahlung entfällt der gesetzliche Eigenanteil. Kinder (unter 18 Jahren) sind zuzahlungsfrei.

Bestehen Möglichkeiten finanzieller Unterstützung?

Bitte sprechen Sie Ihren Kurberater bzw. unsere Mitarbeiter an, falls sich Engpässe bei der Finanzierung Ihres Eigenanteils ergeben.

Zum einen haben die Möglichkeit, sich abhängig von einer max. Belastungsgrenze bezogen auf das jährliche Familienbruttoeinkommen von den Zuzahlungen befreien zu lassen (hierzu stellen Sie Befreiungsantrag bei Ihrer Krankenkasse)

Zum anderen kann Ihnen möglicherweise mit Spendenmitteln des Müttergenesungswerkes geholfen werden, sollten die anfallenden Kosten der Kurmaßnahme finanzielle Probleme bereiten. Bei nachgewiesener Bedürftigkeit besteht ggf. Aussicht auf Unterstützung durch Spendenmittel (z. B. für die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung oder notwendige Ausrüstung, wie Kleidung oder Gummistiefel).

Wie reise ich an und werden die Fahrtkosten erstattet?

Abhängig vom Abrechnungsverfahren der jeweiligen Krankenkasse erfolgt in der Regel eine anteilige Fahrtkostenerstattung nach Ende der Kurmaßnahme. Weitere Details erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrer Kurklinik.

Wie lange dauert eine Kurmaßnahme? Ist eine Verlängerung ggf. möglich?

Eine Kurmaßnahme dauert in der Regel drei Wochen und kann bei medizinischer Notwendigkeit ggf. verlängert werden, indem durch die Klinik ein Verlängerungsantrag beim medizinischen Dienst der Krankenkassen gestellt wird.

Erfolgt für die Kur eine Freistellung seitens Arbeitgeber und Schule?

Während Ihrer Kur haben Sie Anspruch auf Lohnfortzahlung und Freistellung durch den Arbeitgeber.

Kinder werden für die Zeit der Kurmaßnahme durch die Schule vom Unterricht beurlaubt.

Kann ich beantragen, dass ich einen Kurtermin innerhalb der Schulferien erhalte?

Für welchen Zeitpunkt eine Kur bewilligt wird, hängt immer von der Kostenzusage Ihrer Krankenkasse ab. Erschöpfte oder kranke Mütter, die eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur in den Schulferien anstreben, sollten sich daher rechtzeitig – d. h. mehrere Monate vor dem angestrebten Zeitraum – an eine Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände im Müttergenesungswerk (MGW) wenden und den Terminwunsch besprechen. Sie profitieren von kompetenten Kurberatern, die Ihnen kostenlos bei der Beantragung und der Klinikwahl helfen.

Mein Kind versäumt Unterricht – wie kann es diesbezüglich unterstützt werden?

Viele Mütter bzw. Väter wünschen sich für eine Mutter-/Vater-Kind-Kur einen Termin in den Schulferien, aus Sorge, ihr Kind könnte zu viel vom Unterricht versäumen und den Stoff nur mühsam nachholen. Manchmal haben sogar LehrerInnen Bedenken und erschweren die Entscheidung für die sofortige Kur.

Doch die Schulpflicht eines Kindes ist kein Hindernis für die Kurmaßnahme, denn alle anerkannten Einrichtungen des MGW bieten während der 3-wöchigen Maßnahme in unterschiedlichen Formen schulische Betreuung für die Kinder an. Die Konzepte für den schulbegleitenden Unterricht in den vom MGW anerkannten Kliniken sind sehr unterschiedlich: Es gibt Klinikschulen, die Arbeit in Lernwerkstätten oder Projektarbeit, Hausaufgabenhilfen oder auch den Besuch der Grundschule am Kurort. Immer findet eine altersgerechte, pädagogische Führung und Betreuung der Schulkinder statt. Informationen zum Schulstoff bringen die Kinder selbst aus ihrer Schule mit.

Oft wirkt sich die individuelle Betreuung im Kurunterricht sehr positiv auf die Lernmotivation der Kinder aus, die nach der Heimkehr in der Schule vielfach nachwirkt.

Die Erwartungen der Eltern und LehrerInnen müssen aber in angemessenem Rahmen bleiben. Denn das die Kinder in den Kureinrichtungen nicht das volle Schulprogramm absolvieren, ist nicht gewollt, da das Gesundwerden und das gemeinsame Erleben stehen der Kurmaßnahme im Vordergrund während. Aber diese sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen in der Schule.“

Welche Altersbeschränkungen gibt es für mein Kind bzw. meine Kinder?

Details aus unserem aktuellen Klinikkompass (siehe Seite „Kinderbetreuung“) oder lassen Sie sich von Ihrer Kurberaterin bzw. Ihrem Kurberater informieren.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?

In unseren Kliniken ist die Aufnahme privater Begleitpersonen möglich. Bitte sprechen Sie sich hierzu mit der Klinik Ihrer Wahl ab.

Bieten Sie auch Familienkuren im Rahmen eines entsprechenden Konzeptes an?

Wir decken mit unseren 13 Kliniken eine Altersspanne von 0 – 17 Jahren ab. Bitte entnehmen Sie weitere Details aus unserem aktuellen Klinikkompass (siehe Seite „allgemeine Strukturdaten“) oder lassen Sie sich von Ihrer Kurberaterin bzw. Ihrem Kurberater informieren.

Was spricht für eine Kurmaßnahme im Winter?

Märchenhaft verschneite Landschaften, die zu Schneeballschlacht, Skilaufen und Rodeln einladen. Raureif legt sich auf die Landschaften, zugefrorene Seen und Meere verzaubern den Betrachter.

Nicht nur die Ruhe in der Natur ist das Besondere an dieser Jahreszeit. Denn die besonders reine, allergenarme Luft ist durch den Temperaturunterschied, die Luftfeuchtigkeit und die jahreszeitlich bedingten Stürme ein wichtiges Heilungselement für Mütter, Väter und Kinder.

Wann erhalte ich von meiner Krankenkasse eine Entscheidung zu meinem Kurantrag?

Ihre Krankenkassen entscheidet innerhalb von drei Wochen - bei Einschaltung des medizinischen Dienstes innerhalb von fünf Wochen - über einen Antrag auf bestimmte Behandlungen (z. B. Mutter-/Vater-Kind-Kurmaßnahmen). Fehlt eine Begründung dafür, dass es länger dauert, so gilt dies laut Patientenrechtegesetz automatisch als Genehmigung.

Von wem erhalte ich eine schriftliche Bestätigung – auch für meinen Arbeitgeber oder die Schule?

Zunächst erhalten Sie die Kostenzusage von Ihrer Krankenkasse.

Zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber oder der Schule stellt die Klinik im Vorfeld eine Terminbestätigung, bei Anreise eine Aufnahmemitteilung und am Abreisetag mit der Entlassungsanzeige eine Aufenthaltsbestätigung aus.

Bleibt mein Urlaubsanspruch bestehen?

Erwerbstätigen Eltern darf für eine Mutter-/Vater-Kind-Kurmaßnahme kein Urlaub angerechnet werden.

Reserviert die Kurklinik einen Platz für uns?

Die Kurberatungsstelle reserviert nach Kostenzusage durch die Krankenkasse für Sie verbindlich einen Kurplatz in dem ausgewählten Haus. Wir bitten um Verständnis, dass wir bis zum Eingang der Kostenzusage Platzreservierungen unverbindlich vornehmen.

Welcher Zeitraum muss zwischen zwei Kurmaßnahmen liegen?

Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahmen können erst wieder nach Ablauf von 4 Jahren geleistet werden (§ 23 Abs. 5 SGB V). Medizinisch begründete Ausnahmefälle sind möglich.

Alle Kliniken verpflichten sich dem Leitbild der Arbeiterwohlfahrt (AWO) – was bedeutet das?

Seit über 50 Jahren engagiert sich die Arbeiterwohlfahrt für die gesundheitliche Arbeit mit Frauen und ist eines der Gründungsmitglieder des Müttergenesungswerkes. Als solches ist sie Träger sowohl von Beratungsstellen als auch von Kurkliniken für Mutter-/-Vater-Kind-Kuren.

Unser Leitbild spiegelt unser besonderes Profil wieder und gibt uns Orientierung. Gemeinsam verpflichten wir uns, die Werte unseres Leitbildes in unserer täglichen Arbeit zu leben. Wir sind Teil der Arbeiterwohlfahrt, stehen somit aktiv zu den verbandlichen Leitsätzen und bekennen uns zu den Werten: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Die Kurhäuser des AWO Klinikverbundes sind anerkannt durch das Müttergenesungswerk – was bedeutet das?

Zusätzlich zu den gesetzlich verankerten Anforderungen für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter verpflichten sich die Einrichtungen im Verbund des Müttergenesungswerkes zu weiteren Qualitätskriterien, die wichtigsten sind:

  • Ganzheitlichkeit
  • Mütterspezifik
  • feste Kurgruppe als therapeutisches Mittel
  • Mutter-/Vater-Kind-Interaktion
  • qualifizierte Kinderbetreuung
  • individueller Therapieplan auf Basis der gesundheitlichen und persönlichen Situation
  • Kurmaßnahmen mit einem therapeutischen Schwerpunkt

Habe ich ein Wunsch- und Wahlrecht bezogen auf meine bevorzugte Kurklinik?

Profitieren Sie von dem fundierten Wissen unserer AWO-Kurberatungsstellen über die einzelnen Kliniken. Ein vorhandener Klinikwunsch sollte in dem Kurantrag genannt und begründet werden.

Wir unterstützen Sie in Ihrem Wunsch- und Wahlrecht bezogen auf ein passendes Kurhaus.

Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, zum Beispiel:

  • Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme
  • Indikationen laut Attest für Mutter/Vater und Kind/Kinder
  • persönliche Lebenssituation mit allen Erfordernissen aus medizinischer Sicht
  • Therapieangebote/fachliche Ausrichtung/Schwerpunktmaßnahmen der Klinik
  • Ausrichtung der Kinder- und Jugendbetreuung
  • räumliche Ausstattung
  • Lage/klimatische Bedingungen
  • religiöse und weltanschauliche Bedürfnisse
  • Kostenzusage der Krankenkasse

Wie sind die Kliniken ausgestattet?

Wir decken mit unseren 13 Kliniken ein breites Indikations- und Leistungsspektrum mit unterschiedlichen Klinikgrößen und Ausstattungen an. Bitte entnehmen Sie alle Details aus unserem aktuellen Klinikkompass oder lassen Sie sich von Ihrer Kurberaterin bzw. Ihrem Kurberater informieren.

 

Kuralltag

Wann und von wem werde ich über weitere Details zu meiner Kurinformiert?

Im Vorfeld – in der Regel sechs Wochen vor Kurbeginn – erhalten Sie direkt von Ihrer Kurklinik ein Einladungsschreiben mit allen wichtigen Informationen. Unter anderem mit Details zur Organisation, wie Abläufe zum Kurbeginn oder was bei einer Anreise mit Pkw bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln beachtet werden sollte.

Was passiert in den ersten Tagen der Kurmaßnahme?

Zunächst reisen Sie in Ihrer Kurklinik an, packen Ihre Koffer bzw. Taschen aus und richten sich in Ruhe ein.

Wir stellen Ihnen das Haus, die Gemeinschaftseinrichtungen, die Umgebung und natürlich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor.

Begrüßungsrunden sollen dazu beitragen, dass Sie erste Kontakte knüpfen können. Schließlich wird die feste Kurgruppe bei uns auch als therapeutisches Mittel eingesetzt.

In den ersten Tagen finden dann die medizinische Erstuntersuchung, das psychosoziale Aufnahmegespräch und die Vorstellung der Kinderbetreuung statt.

Durch eine individuelle Anleitung sorgen wir dafür, dass Sie gut informiert in den Kuralltag starten können und somit der Grundstein für eine erfolgreiche und nachhaltige Kurmaßnahme gelegt ist.

Wie kann ich mich auf meine Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme vorbereiten?

Sie beeinflussen Ihre Kurmaßnahme maßgeblich, indem Sie sich aktiv eigene Ziele setzen, die dann in einen individuellen und indikationsspezifischen Therapieplan münden. Diese Planung kann zum Beispiel Bewegungsprogramme, Physiotherapie, Ernährungsberatungen oder therapeutische Gespräche und Schulungen umfassen.

Wann erhalte ich meinen Therapieplan?

Abhängig von dem Wochentag Ihrer Anreise erhalten Sie Ihren Therapieplan spätestens am dritten Tag nach Ihrer Anreise. Über Behandlungen oder Therapien, die ggf. bereits vorher stattfinden, informieren wir Sie natürlich rechtzeitig.

Wie sind die Zeiten der Kinderbetreuung?

Die Kinderbetreuung in unseren Kliniken findet an mindestens drei und bis zu fünf Tagen bis in die Nachmittagsstunden statt. Zudem ist es möglich, dass Kinder ihre Mahlzeiten – in der Regel das Mittagessen und teilweise auch das Frühstück – in der Gruppe einnehmen.

Darüber hinaus finden an den Wochenenden Mutter-/Vater-Kind-Angebote statt.

Bitte entnehmen Sie weitere Details aus unserem aktuellen Klinikkompass (siehe Seite „Kinderbetreuung“) oder lassen Sie sich von Ihrer Kurberaterin bzw. Ihrem Kurberater informieren.

Wie gestalten sich die Mahlzeiten? Werden Obst, Salate und Babykost angeboten?

Unsere Mahlzeiten berücksichtigen verschiedene Geschmäcker und werden als Vollkost, Reduktionskost oder vegetarische Variante angeboten.

Das Frühstücksbuffet bietet beispielsweise eine Auswahl verschiedener Brot-/Brötchensorten, Müsli, Cornflakes, Joghurt, diverse Honig- und Marmeladesorten und natürlich frisches Obst. Des Weiteren stehen Wasser, Milch, verschiedene Teesorten, Kaffee und Kakao zur Auswahl.

Mittags werden zwei Hauptgerichte mit verschiedenen Beilagen und Dessert angeboten. Frisches Obst und Wasser sowie i. d. R. frischer Salat stehen ebenfalls zur Verfügung.

Das abendliche Buffet beinhaltet neben einer Auswahl an Vollkorn-, Misch- und Bauernbrot verschiedene Wurst- und Käsesorten. Frisches Obst, i. d. R. frischer Salat und Quarkspeisen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Für Babys und Kleinkinder bieten wir Milchbrei, pürierte Kost, Menü- oder Obstgläschen und natürlich Milch an. Auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder besondere Ernährungsbedürfnisse gehen wir selbstverständlich ein.

Das Frühstück findet i. d. R. bis 9 Uhr, Mittagessen gegen 12 Uhr und Abendessen um 18 Uhr herum statt.

Stehen Getränke zur Verfügung?

Während der Essenzeiten erhalten Sie Mineralwasser zur Mitnahme und Mich für Kleinkinder kann während der Mahlzeiten abgefüllt werden.

Meine Klinik liegt an der Ostsee oder der Nordsee – was muss ich wegen des Reizklimas beachten?

An der See herrscht das sogenannte Reizklima. Unter anderem setzt es sich zusammen aus Salz, Wind,
UV-Strahlung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Bei bestimmten Indikationen ist es besonders wichtig, der aerosolhaltigen Luft direkt an der Brandungszone ausgesetzt zu sein.

Doch da diese Faktoren den Köper gerade in den ersten Tagen der Kur überreizen können, sind einige wichtige Verhaltensregeln zu beachten, um das gegeben Infekt-Risiko zu minimieren und den Kurerfolg möglichst nicht zu beeinträchtigen. Kinder bis 6 Jahre, Infekt-anfällige Kurteilnehmer und Asthmatiker sollten die aufgeführten Regeln unbedingt einhalten.

Bitte gehen Sie nicht gleich am ersten Tag an die Brandungszone oder den Strand.
Gehen Sie in den ersten Tagen bitte nicht in das Wasser – auch nicht mit den Füßen.Folgender Ablauf – gerade in der kalten Jahreszeit – gewährleistet eine angemessene Eingewöhnung:

  • Vom ersten bis zum dritten Tag sind Brandungszone und Strand tabu. Bitte halten Sie sich an der Klinik/im Ort auf und bzw. meiden Sie direkten Kontakt zum Meer.
  • Am vierten Tag können Sie nun von der Promenade aus das Meer eine Zeit lang genießen. Doch bitte gehen Sie noch nicht an den Strand.
  • Ab dem fünften können Sie für ca. 10 Minuten an den Strand gehen und die Dauer des Strandaufenthaltes ab den sechsten Tag nach und nach moderat verlängern.

Unsere Empfehlungen zum Sonnenschutz

An der See verstärkt sich die Sonneneinstrahlung durch die Wasserreflektion - ähnlich wie der Schnee in den Bergen. Der Wind trägt außerdem dazu bei, dass die Sonne unterschätzt wird.

Daher empfehlen wir eine Kopfbedeckung (z. B. Sonnenhut oder Cap), die z. B. mit einem Clip an der Kleidung zu befestigen ist, damit sie nicht von einer plötzlichen Wind-Böe davon getragen wird. Bitte verwenden Sie einen Sonnenschutz mit einem wirkungsvollen UV-Schutz (für Kinder 50 bzw. der höchste Schutz). Bitte cremen Sie sich – unabhängig von der Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps – bereits vor dem Aufbruch zum Strand und anschließend regelmäßig ein. Insbesondere bei Kindern ist der Sonnenschutz nach dem Baden erneut aufzutragen. Bitte dabei die Ohren nicht vergessen.

Im Hochsommer ist ein längerer Aufenthalt am Strand während der Mittagszeit mit Kindern zu meiden (optimal ist, wenn die starke Sonneneinstrahlung in der Zeit von 11 – 16 Uhr mit Babys und kleinen Kindern gemieden wird).